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„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Dieser Gedanke zieht sich durch alle Schriften des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber.

Insbesondere in seinem Hauptwerk „Ich und Du“ zeigt Buber anhand seines „dialogischen Prinzips“ auf, wie wichtig es ist, zu Gott und zu Menschen in der richtigen Beziehung zu stehen. Erst wenn wir Mensch und Gott als Person, als Gegenüber (Du) statt als Sache (Es) begreifen, werden auch wir zu einem vollkommenen Ich.

Buber wurde 1878 in Wien geboren, wirkte dann unter anderem als Professor für jüdische Religionslehre und Ethik in Frankfurt, bevor er 1938 nach Jerusalem fliehen musste. Buber fertigte die bekannteste Übersetzung der hebräischen Bibel an („Die Schrift“) und ist bis heute einer der einflussreichsten jüdischen Denker.

Zum Referenten:
Lucas Pöpel ist 25 Jahre jung, studiert derzeit Theologie in Bonn und bereitet sich auf seine Masterarbeit im Fachbereich Kirchengeschichte vor. Er studiert aus Leidenschaft, betätigt sich aber gleichermaßen stark in der pastoralen Praxis, indem er als Verantwortlicher für Studierende in einer größeren Kirchengemeinde angestellt ist. Bei onemission e.V. macht er ein Praktikum, welches ihn auf seinen zukünftigen Dienst vorbereiten wird.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter https://www.onemission.info/buber

 

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